Hallo Freunde der Sonne,

Dieser Tage freue ich mich mehr und mehr auf meinen Urlaub mit meinen Freundinnen, weil auf der Arbeit mal wieder der Bär los ist und ich nicht weiß, wie ich meinen Schreibtisch bzw. die ganzen Aufgaben, die auf diesem liegen, abarbeiten soll. Alles ist schon gebucht und ich kann es kaum erwarten und hoffe, dass es im März nicht schneit, so dass die Flüge ausfallen, sonst werde ich wirklich wütend, glaube ich.

Mit meiner Mutter habe ich jetzt auch gesprochen. Sie hält das gar nicht für abwegig, sagt gleichzeitig aber auch, dass sie jetzt noch alles kann und so lange sie noch für sich selber sorgen kann, ist alles im grünen Bereich. Ich bin davon überzeugt, dass das auch so ist und glaube ihrer Meinung. Sie ist eine tolle Frau, die immer alles alleine machen will und irgendwie auch alles immer hinkriegt. Ich denke, ich bin genauso wie sie. Sie hat mich umarmt und mir gesagt, dass sie stolz auf mich ist und mich versteht, dass ich mich um sie sorge, wo ich doch wenig Zeit dennoch für sie habe. Sie sagte einst immer, als ich noch klein war, dass ich immer arbeiten gehen soll, damit ich nie von irgendwen – ob nun Staat oder Mann – abhängig bin. Dieses Denken habe ich über die Jahre verinnerlicht und bin nun das, was ich heute bin: eine gut bezahlte Unternehmensberaterin und auch meine Firma ist ganz gut mir mir zufrieden, denke ich. Sonst hätte ich wohl oder übel nicht die Gehaltserhöhung im letzten Monat bekommen. Manchmal muss man sich einfach selber auf die Schulter klopfen…

Hallo liebe Freunde der Internetwelt,

Ich freue mich, dass mein Blog gut bei Euch ankommt und freue mich ebenfalls über das rege Interesse an meiner Person. Auf der Arbeit ist echt viel zu tun die Tage und ich bin auch echt froh, dass ich bald wieder Urlaub habe – einen Mann habe ich ja nicht, dafür aber gute Freunde die mich stützen und mit denen ich jetzt auch plane, ein paar Tage auf die Malediven zu fliegen. Hach, wie schön das wäre. Aber ich muss noch ein wenig warten, erst in einem Monat geht wahrscheinlich der Flieger. Und bis dahin wartet noch sehr viel Arbeit auf mich, die ja schließlich auch verrichtet werden muss.

Meiner besten Freundin Eva erzählte ich letztens davon, dass ich über eine Unterbringung meiner Mutter in so einem Haus unterbringen, wo die Älteren unterstützt werden und mit anderen Älteren zusammenleben. Sie findet es ganz gut, sagt aber auch, dass sich meine Mutter ein bisschen komisch vorkommen könnte und dass man sie für nicht mehr ganz richtig halten würde.

Irgendwie hat sie recht, denn schließlich ist meine Mutter eine engagierte Frau und bisher macht sie ja noch alles, was es zum Leben braucht. Von daher denke ich, dass es vielleicht noch zu früh für so eine Einrichtung wäre. Wobei das Wort Einrichtung natürlich einen faden Beigeschmack mit sich bringt. Hört sich irgendwie nach Altersheim oder nach einer Anstalt für psychisch Kranke an. Eva empfahl mir jedenfalls, dass ich mal mit ihr ganz unverbindlich reden sollte und sie fragen was sie davon hält, schließlich geht es ja auch um sie…

 

RitaRheinland

Ich heiße Euch recht herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog!

Ich denke, es ist eine gute Idee, das mal anzufangen, schließlich hat es mir auch mein Psychologe empfohlen. Er meinte, dass das Schreiben gut sein würde, um etwas Druck von meinem seelischen Ballast zu lassen – so zusagen als Ventil für meine Seele. Jedenfalls bin ich Rita, 52, und komme aus dem schönen Rheinland, genauer gesagt aus Köln.

Sicherlich habt ihr Euch schon gefragt, wieso hier die Rede ist von einem Psychologen, der mir das Schreiben empfiehlt. Dadurch, dass ich als Unternehmensberaterin sehr engagiert und eingespannt ist, fällt es mir schwer, manchmal alles richtig zu verarbeiten. Daher habe ich mir vor einiger Zeit eine Psychologin genommen, die mir ein wenig hilft. Schließlich sollte man aufpassen, dass der Stress einem nicht zu sehr auffrisst und ich nicht noch ein Burnout bekomme.

Ich bin derzeit sehr in Sorge um meine Mutter, denn ich habe nicht sehr viel Zeit mich um sie zu kümmern, weil ich halt so viel arbeite. Sie ist schon 74, mein Vater ist vor ein paar Jahren gestorben und nun ist sie sehr alleine. Ich habe über ein betreutes Wohnen für sie nachgedacht – mit dem Gedanken, dass es ihr sicher ganz gut tun würde, wenn sie unter Menschen sein würde, die ebenfalls sehr alt sind. Von den Kosten wäre das für mich kein Problem, weil ich selber relativ viel verdiene und es mir so leisten kann, meiner Mutter zu helfen. Dort wird sie unterstützt und dort können sie die Arbeit leisten, die ich nicht machen kann, weil ich halt arbeiten muss.